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Wieder ist ein erfolgreiches Jahr vergangen, das reich mit schönen Erinnerungen ist. Und auch die Politik wird nicht müde, auf ihre vielfältigen Erfolge hinzuweisen, von denen sicher jeder aus dem Stehgreif einige nennen kann. Wenn einem so viel Gutes widerfährt, darf man das ruhig auch mal feiern. Einige IFA-Freunde trafen sich dafür bei Marek, um die ungeschmückte Wohnung mit Partyknallern und Girlanden in einen Festsaal zu verwandeln. Erlesenste Köstlichkeiten wurden von allen auf dem Büfett aufgetischt und in geselliger Runde dem Neujahr entgegengefiebert. Doch auch unsere Werktätigen, die durch ihren selbstlosen beruflichen Einsatz während des Festes das alles erst möglich gemacht haben, wurden nicht vergessen. Ach, wenn doch Christian das sehen könnte, hörte man in manchem schönen Moment. Doch Christian stand für den Frieden am DT auf Wacht. Dank modernster Photographie darf er dennoch an unserer Freude teilhaben.
Recht bald verlagerte sich die Festgesellschaft von Mareks Wohnung zu Helmar, eine Straße weiter. Feuerkorb und Brennholz waren wie die Getränke und das Feuerwerk mit dem Bollerwagen zum neuen Veranstaltungsort geschafft und schon hatten wir in Helmars Garten unseren unverrückbaren Platz eingenommen, zu dem recht bald auch Helmars eigentliche Gäste aus dem Haus hinzukamen. Das Neujahr wurde so in einer kleinen Berliner Nebenstraße begrüßt und bei aller Pracht der Raketen fiel doch auf, daß wohl auch in Berlin das Feuerwerk dieses Jahr Geld gekostet hat. Mit einigen Handgriffen war die Straße vor dem Haus nach Mitternacht von den Resten des alten Jahres befreit und wir trafen uns in der Küche wieder. Da jedoch nach um drei so langsam die Aufnahmefähigkeit der Gastgeber nachließ, verabschiedeten wir uns zu unserem Nachtquartier bei Marek.
Nach einigen Stunden Schlaf und einem ausgiebigen Brunch stand schließlich noch die traditionelle Neujahrsfeier im Gasthaus zur Sonne an. Aus allen Teilen der Hauptstadt und darüber hinaus kam die Gästeschar, um sich frohe Wünsche zu überbringen. Überreich war auch die Tafel mit Knabberzeug gedeckt, was den Durst nach der langen Feierei neu entfachen sollte. Zu erzählen gab es eine ganze Menge, Projekte für das neue Jahr wurden geschmiedet. Falls nicht eben die Welt untergeht, wie ja einige Prognosen besagen. Gute Vorhaben? Bei uns werden sie 2012 alle erfüllt. Und auch, wer sich nicht mit der Vorhersage anfreunden wollte, welche Hannelores Glückskekse erboten: Ein neues Jahr wird es ganz bestimmt.
In diesem Sinne - auf zu neuen Taten! Euer Andreas.
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